Das Hexeneinmaleins aus Goethes "Faust" ergibt ein magische Quadrat

*** Gewußt? ***

Und so geht es:

Du mußt versteh'n, aus Eins mach Zehn.
Die Zwei lass geh'n.
Die Drei mach gleich,

Also kommt in die erste Reihe des Quadrates die Zahlen 10, 2 und 3

So bist du reich.

Reich bist du an Wissen, denn jetzt weißt du schon, daß die Summe immer 15 ergeben muß.

Verlier die Vier!
Aus Fünf und Sechs,
So sagt die Hex,
Mach Sieben und Acht,

Also in die zweite Reihe kommen jetzt die Zahlen 0, 7 und 8. Die Summe ergibt wieder 15.

So ist's vollbracht:

Aber es ist erst fast vollbracht. Allerdings hast du jetzt alles zusammen, um die dritte und letzte Reihe zu erstellen. Hier taucht die "verlorene Vier" wieder auf, so daß sich als Zahlen 5, 6 und 4 ergibt. Auch diese Summe ergibt wieder 15.

Und Neun ist Eins,

Diese neun Felder ergeben ein magisches Quadrat...

Und Zehn ist keins.

ein magisches Quadrat mit zehn Feldern gibt es nicht.

Das ist das Hexen-Einmaleins!

Es erübrigt sich zu sagen, daß die Quersumme von 15 immer die Zahl 6 ergibt. Somit haben wir ein magisches Quadrat wo in der Vertikale wie auch in der Horizontale jeweils drei mal die Zahl 6 erscheint - Die Zahl des Tieres.

Ob das der alte Goethe bewußt so gewählt hat? * grübel, grübel *

10

2 3 =15 =6
0 7 8 =15 =6
5 6 4 =15 =6
=15 =15 =15    
=6 =6 =6